
Name: Carley Knobloch
Evernote-Botschafterin für: Eltern
Standort: Los Angeles
Website: http://digitwirl.com
Twitter: @digitwirl
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Vielleicht kennen Sie Carley Knobloch noch aus diesem Blogpost. Wer auf der Evernote Trunk Conference war, hat womöglich ihren Vortrag gehört und erfahren, warum Evernote für sie als Mutter so wertvoll ist. Jetzt freuen wir uns bekanntzugeben, dass Carley im Rahmen unseres Botschafterprogramms den Part der Elternbotschafterin übernommen hat. Wenn Sie Eltern sind bzw. werden oder einfach nur das Gefühl haben, viele verschiedene Dinge unter einen Hut bringen zu müssen, dann informieren Sie sich, wie Sie Evernote sinnvoll einsetzen können: Werfen Sie einen Blick auf die Website von Carley, Digitwirl, und besuchen Sie die Elternrubrik im Lifestyle-Forum.
Heute veröffentlichen wir Carleys ersten Beitrag, der Ihnen Gelegenheit gibt, sie etwas besser kennenzulernen. Wir freuen uns, dass du dabei bist, Carley!
6 Methoden zur Organisation von Alltag, Arbeit, Familie und Haushalt mit Evernote
In der Regel bekomme ich es auf die Reihe, meine Bluse ordentlich zuzuknöpfen, passende Socken zu tragen und mein Bett zu machen, bevor ich das Haus verlasse. Nur selten vergesse ich es, mich an Geburtstage zu erinnern, Rechnungen zu bezahlen oder meine Kinder von der Schule abzuholen (ist aber alles schon vorgekommen …). All diese Dinge nenne ich „Mikroinformationen” – Häppchen von Informationen, mit denen ich Tag für Tag bombardiert werde: Was wünscht sich Josh laut seiner Mama zum Geburtstag? Wie breit ist die Wand, die ich mit Bildern behängen wollte? Welches Ersatzteil soll ich für den Installateur bestellen? Mein Gehirn ist nicht in der Lage, sich all diese Einzelheiten zu merken und zu gegebener Zeit wieder auszuspucken. Es geht viel hinein, aber wenig kommt wieder heraus, wenn ich es brauche. Wenn ich es mir recht überlege, ist mein Gehirn wie meine Garage – ein schwarzes Loch, in dem alles auf Nimmerwiedersehen verschwindet.

Vergleicht man mein Gehirn mit meiner Garage, dann ist Evernote der nagelneue Anbau, den ich oben draufgesetzt habe: mit endlos viel Platz und einem freundlichen Bibliothekar, der einem hilft, das Gesuchte zu finden. Jede dieser Mikroinformationen, die ich in Evernote festhalte, trägt dazu bei, dass Panik und Frustration von mir abfallen – Gefühle, mit denen ich im Alltag oft herumlaufe. Dank der Tatsache, dass ich mir mehr dieser Infos ins Gedächtnis rufen kann, bin ich nicht nur effizienter, sondern auch ruhiger und gesammelter.
Hier einige Beispiele, wie Evernote mir das Leben erleichtert und sehr viel Zeit einspart:
1. Seriennummern scannen
Vor Kurzem brachte ich ein neues Schloss an meiner Gartentür an. Als sich herausstellte, dass es nicht funktionierte, benötigen die Leute vom Kundendienst die Seriennummer des Schlosses, um den Fehler zu finden. Ich stellte fest, dass sich die Seriennummer nur auf der Verpackungsschachtel (die ich schon längst weggeworfen hatte) und im Inneren des Schlosses befand. Ich musste das Schloss also komplett ausbauen und wieder einbauen, bevor die Fehlersuche überhaupt beginnen konnte. Wenn ich jetzt etwas mit Seriennummer kaufe, fotografiere ich es mit meiner Smartphone-Kamera und speichere es in Evernote. Das erleichtert die Sache auch dann, wenn die Seriennummer besser zugänglich ist: So muss ich mich beispielsweise nicht auf alle viere niederlassen und den Kopf in die Waschmaschinentrommel stecken, während ich mit dem Kundendienst telefoniere. Die Seriennummer in Evernote gespeichert zu haben, ist besonders praktisch, wenn ich das Telefonat auswärts führe.
2. Bedienungsanleitungen sammeln
Früher hatte ich eine Schachtel voller Bedienungsanleitungen (überwiegend für Geräte, die ich gar nicht mehr besaß). 1992 war das vielleicht noch sinnvoll, da es kein Internet gab. Doch jetzt suche ich AUSSCHLIESSLICH im Internet, wenn mein Mixer oder mein Fernseher mir Probleme machen. Neulich habe ich die alte Schachtel weggeworfen und durch ein Notizbuch in Evernote ersetzt. Die meisten Bedienungsanleitungen, die ich brauchte, gab es im Netz schon als PDFs. Die Anleitungen, die ich dort nicht finden konnte, hatte ich im Handumdrehen eingescannt. Wenn jetzt mein Bluetooth-Headset hinüber ist oder wenn ich Hilfe beim Einstellen des Modems brauche, finde ich alle notwendigen Infos – auch ohne Schachtel.
3. Kindergrößen speichern
Bei Kindern sind Dinge wie Gewicht, Körpermaße, Kleider- und Schuhgrößen keine Konstanten. Es ist schwierig, sich alle Zahlen zu merken, da sie sich ständig verändern. Mittlerweile führe ich ein Notizbuch in Evernote, in dem die Maße und weitere Informationen gespeichert sind. Beim Einkaufen checke ich dann meine Evernote-Notizen und sehe beispielsweise, dass meine Tochter bei Oberteilen von Gap „Medium“, doch bei Target „Small“ trägt und dass meinem Sohn Adidas-Schuhe in Größe 2 und Converse-Schuhe in Größe 13 ½ passen. Wenn wir zum Kinderarzt gehen, notiere ich mir die neu gemessenen Größen- und Gewichtsangaben. So habe ich alles parat, wenn ich für die Schule oder den Sportverein Formulare ausfüllen muss.
4. Andenken bewahren
Das Glückwunsch-E-Mail meines Chefs nach einem erfolgreichen Projekt, die Dankeskarte meiner Freundin, nachdem ich eine schlimme Trennung mit ihr durchgestanden habe, das handgeschriebene Rezept für Hühnerpastete von meiner Großmutter oder die Geburtstagskarte, die mein Großvater in Aquarellfarben gemalt hat – das sind alles Dinge, die mir sehr teuer sind. Doch trotz bester Absichten würde ich sie normalerweise verlegen oder in irgendeiner Schachtel verstauen und nie wieder anschauen. Jetzt sind sie alle in Evernote – und lassen sich jederzeit aufrufen, wenn ich in Erinnerungen schwelgen möchte. Außerdem werden sie automatisch mit einem Zeitstempel versehen, so dass ich mich nicht nur an die Gefühle, sondern auch an den Zeitpunkt erinnere.
5. Quittungen und Dokumente ablegen
Das letzte Mal ließ ich meine Teppiche vor zwei Jahren reinigen. Mit der Firma, die den Auftrag erledigte, war ich sehr zufrieden – der Handwerker war pünktlich, sorgfältig und nett zu unserem Hund. Außerdem machte er uns ein tolles Angebot. Jetzt kann ich mich weder an seinen Namen noch an den Preis erinnern. Hätte ich die Rechnung in Evernote eingescannt, könnte ich einfach nach dem Wort „Teppich“ suchen und hätte sie sofort parat (Evernote kann sogar in Bildern nach Text suchen). Nun muss ich seine Telefonnummer herausfinden (und in Evernote speichern) und wieder einen guten Preis aushandeln. Auch Produktgarantien speichere ich in Evernote. Geht im Laufe der Jahre etwas kaputt, ist es kein Problem nachzusehen, ob es noch unter die Garantie fällt.
6. Winter- und Sommerkleidung dokumentieren
Ich lebe in Los Angeles – deshalb muss ich nicht allzu viele dicke Pullis wegpacken, wenn der Winter vorüber ist. Dennoch räume ich gern etwas weg, damit mein Kleiderschrank nicht so vollgestopft ist. Dieses Jahr habe ich alles in Evernote dokumentiert; Ich habe die Kleidung, die in Kisten gelandet ist, fotografiert und für jede Kiste eine Notiz erstellt. Wenn ich jetzt meinen Koffer für einen Last-Minute-Trip nach London packen müsste (träumen ist erlaubt!), weiß ich genau, an welchem Ort der Rollkragenpulli oder die Gummistiefel sind.
So, das war’s: Dies sind nur einige Anregungen dazu, wie man mit Evernote Ordnung schaffen und einen klaren Kopf behalten kann – ob es um Bedienungsanleitungen, Andenken oder Kindergrößen geht.
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