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Evernote auf Deutsch

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Wie man mit Evernote beim Fantasy Football die Nase vorn behält


 


Biografie

Fred Constantinesco ist ein begeisterter Anhänger von Fantasy-Sport-Managerspielen. Während Fantasy Sports in Europa noch nicht sehr verbreitet sind, ist das internetbasierte Spiel in den USA sehr populär: Die Teilnehmer besitzen virtuelle Teams und lassen sie gegeneinander antreten. Dabei gewinnt der Teilnehmer mit den Spielern, deren reale Counterparts in den Teams der professionellen Ligen die besten Ergebnisse erzielen, z. B. in der amerikanischen National Football League. Gerade analysiert Fred mithilfe von Evernote die Auswahl seines diesjährigen Fantasy-Football-Kaders. Seine Tipps sind sicherlich nicht nur für Fantasy-Sport-Fans interessant, sondern für alle Evernote-Nutzer - schließlich verrät Fred auch, wie er mit Evernote seine Bewerbungen um einen neuen Job managt.

Evernote – überall dabei:

  • Mac
  • iPhone
  • Google Chrome (Web Clipper)
  • Kindle Fire

Lieblingstools mit einer Schnittstelle zu Evernote

  • Google Reader, um jederzeit die neuesten Artikel über Fantasy-Football lesen zu können
  • ifttt zum Senden ausgewählter Berichte von meinem Google Reader an Evernote
  • Pocket - ideal, um Artikel an Evernote zu senden und sie zu einem späteren Zeitpunkt zu lesen.
  • Wappwolf verbindet Evernote mit meiner Dropbox, sodass alle Dokumente, die ich in Dropbox ablege, mit meinem Evernote-Konto synchronisiert werden.
  • Kustom Note, um einheitliche Vorlagen für meine Notizen zu erstellen.
  • FastEver erleichtert mir das schnelle Notieren unterwegs auf meinem iPhone.
  • Buzzworthy, um Highlights aus meinem Kindle Fire an Evernote zu schicken.

Ich nutze Evernote, um …

… meine Fantasy-Sport-Teams zu managen

Ich nutze Evernote seit meinem Jura-Studium. An der Uni habe ich damit in erster Linie meine handschriftlichen Notizen verwaltet. Doch mit der Zeit habe ich Evernote immer häufiger auch in anderen Bereichen eingesetzt, bis es aus meinem beruflichen und privaten Leben nicht mehr wegzudenken war. Heute speichere ich eigentlich alles in Evernote, von Fotos und wichtigen Dokumenten über Protokolle, Bedienungsanleitungen und Handbücher bis hin zu geschäftlichen Unterlagen. Letztes Jahr, als ich Infos für die Auswahl meines Fantasy-Football-Teams sammelte, kam mir plötzlich die Idee, Evernote auch als Organisationstool für meine Rechercheergebnisse einzusetzen. Seit dem nutze ich Evernote nicht nur für Football-Managerspiele sondern im ganzen Fantasy-Sportbereich.

Es bedarf einer gehörigen Portion Logistik, um ein Fantasy-Sport-Team aufzubauen und in einer Liga mitzuspielen. Seitdem ich alle Infos in Evernote sammele, habe ich sämtliche erforderlichen Daten jederzeit parat. Ich weiß genau, welche Beiträge und Prämienauszahlungen anfallen und  protokolliere alle wichtigen Ereignisse (darunter die legendären Siege über meine Freunde!).

 
Evernote bei der Recherche für die Teamauswahl

Im Sommer startet die Fantasy-Football-Saison und jeder Manager informiert sich über das Spielerangebot. Relevant sind Infos über Verletzungen, Positionskämpfe, vertragsfreie Spieler und den sogenannten „NFL-Draft“, also die Auswahl der besten Nachwuchsspieler in der National Football League. Am Tag der Mannschaftszusammenstellung wählt reihum jeder der 10-12 Teameigentümer die Spieler aus, bis alle Plätze innerhalb des Kaders vergeben sind. Jeder Manager hat nur eineinhalb Minuten Zeit, um sich für einen Spieler zu entscheiden – da heißt es, schnell und fundiert urteilen. Wie in der echten National Football League will natürlich jeder sein „Dream Team“ zusammenstellen, sodass die Vorbereitung schon Wochen vor der Auswahl beginnt.

Doch auch nach der Mannschaftsauswahl kann man sich nicht einfach zurücklehnen: Über die „Waiver Wire“ werden Spieler gehandelt, die keiner bestimmten Liga angehören, sich im Laufe der Saison jedoch möglicherweise zu erstklassigen Sportlern mausern. Das Tauschen von Spielern in der laufenden Saison kann die Meisterschaft genauso stark beeinflussen wie der „Draft“, also die ursprüngliche Teamauswahl. Während der Sommermonate sammele ich in Evernote relevante Infos meiner Online-Recherchen mit dem Evernote Web Clipper und Evernote Clearly. Alles wird notiert – jede Verletzung, jeder neue Listenplatz. Auf diese Weise habe ich während der Meisterschaft alle entscheidenden Daten parat, um fundierte Entscheidungen treffen zu können und die Teamstrategie zu entwickeln. Kein Vergleich zu früher, als ich seitenweise Ranglisten und Prognosen ausdrucken musste! Zudem ist es produktiver: Ich muss nicht mehr länger Blätter sortieren oder Daten organisieren, sondern kann sofort loslegen. Eine ähnliche Zeitersparnis bedeutet die Gruppe, die ich in meinem Google Reader erstellt habe: Hier sammle ich Artikel über Fantasy-Football von unterschiedlichen Sportwebseiten. So muss ich später nur noch die Überschriften durchgehen, um auf einen Blick zu erkennen, ob etwas Brauchbares dabei ist. Lesenswerte Artikel markiere ich und lasse sie von ifttt direkt an mein Fantasy-Football-Notizbuch schicken. In Evernote versehe ich die Berichte dann - je nach Kategorie - mit einem passenden Schlagwort. Je näher der Tag der Teamauswahl (der sogenannte „Draft“) rückt, desto mehr Notizen erhalten das Schlagwort “Später lesen”.

Für den „Draft“ selbst lege ich mir eine Masternotiz an (eine Art Spickzettel ), die Notiz-Links zu meinen Ranglisten enthält sowie Prognosen und Listen sogenannter Schläfer (Spieler, die meiner Meinung nach in der kommenden Saison groß rauskommen werden). Sobald die Meisterschaft losgeht, tritt mein Fantasy-Team jede Woche gegen eine andere Mannschaft an. Ich verfolge genau, welche Leistung jede Mannschaft und jeder Spieler bringt. Diese detaillierte Beobachtung von Statistiken und Spieleraktivitäten versetzt mich in die Lage, meine Teamauswahl gründlich zu analysieren. In meiner Masternotiz führe ich Buch über Spieler, die ich abstoßen will, möglichen Ersatz für diese Positionen und Tauschvorschläge. Sie wird ständig aktualisiert und erweitert.

 
 
Evernote und Skitch für das Saison-Management

Ich mache mir einen Spaß daraus, am Ende eines Matches per Skitch einen Screenshot vom Spielstand zu erstellen. Diese Screenshots speichere ich dann in Evernote – und kann später Freunde, die bittere Niederlagen einstecken mussten, an meine größten Triumphe erinnern. (Es versteht sich von selbst, dass ich keine Screenshots von Spielen mache, bei denen ich schlecht abgeschnitten habe.)

Evernote für Beitragszahlungen und “Büroarbeit”

Managerspiele bedeuten ein gutes Stück Verwaltungsarbeit. In Evernote führe ich Buch darüber, wer seinen Beitrag bezahlt hat und wer am Saisonende eine Prämie erhält. Hier sammle ich zudem alle aus- und eingehenden Emails zum Liga-Management. Auf diese Weise lagert die gesamte Korrespondenz an einem einzigen, zentralen Ort.

Nimmt man all diese Vorteile zusammen, wird klar, warum sich meine Ergebnisse seit dem Einsatz von Evernote verbessert haben. Nicht nur sind meine Vorbereitungen effektiver geworden, ich kann bei der Spielerauswahl fundierte Entscheidungen treffen und nachvollziehen, wie sich die Saison entwickelt. Mit Evernote kann ich mich innerhalb kürzester Zeit intensiv auf die Fantasy-Football-Saison vorbereiten. Je größer mein Archiv wird, desto besser lassen sich die Meisterschaften analysieren: Was für Tauschgeschäfte wurden angeboten, welche kamen zustande bzw. wurden abgelehnt, und von welchen Spielern sollte ich nächstes Mal besser die Finger lassen.

Evernote für die berufliche Neuorientierung

Ich sattle beruflich gerade um (vom Rechtsanwalt zum Unternehmer in der Öl- und Gasindustrie). Auch hierbei hat sich Evernote als unentbehrlich erwiesen. Anschreiben, Lebensläufe und Recherchen zu Unternehmen, bei denen ich mich bewerbe – alle Details befinden sich an einem Ort. Zudem nutze ich Evernote zur Verwaltung meiner Kontakte. Mittels einer eigens erstellten Vorlage lassen sich neue Geschäftskontakte leicht und einheitlich erfassen.

Mein Konto enthält nun eine Masternotiz mit Notiz-Links, die auf Notizen mit meinen Recherchen verweisen. Evernote hilft mir auch, bei meinen Bewerbungen nicht den Überblick zu verlieren. Ich kann jederzeit nachvollziehen, welchen Eindruck ich bei meiner Bewerbung von einem Unternehmen gewonnen habe und welche Punkte meines Lebenslaufes oder Anschreibens ich möglicherweise noch überarbeiten sollte.