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Wie man mit Evernote und Skitch die Gebärdensprache lernt und praktiziert

Name: Laura Lippincott

Beruf: Gebärdensprachdolmetscherin

Standort: Los Olivos, Kalifornien, USA

Biografie

Laura Lippincott lernt seit 30 Jahren die Gebärdensprache. Als Mitarbeiterin einer gemeinnützigen Einrichtung dolmetscht sie bei den unterschiedlichsten Anlässen und an den verschiedensten Orten, wie z.B. in Arztpraxen oder Unternehmen.

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Ich nutze Evernote, um…

Mit Evernote Terminologie erfassen

Meistens werden Gebärdensprachdolmetscher erst einen Tag, bevor sie benötigt werden, engagiert. Es kommt vor, dass ich an einem Tag in einer Arztpraxis und am nächsten bei einem Vorstellungsgespräch dolmetsche. Jeder Tag ist anders – ich muss mich also dauernd auf eine neue Umgebung einstellen, auch in Hinblick auf die Terminologie.

Egal, wo ich dolmetsche, ob in einer Physikklasse, einer Arztpraxis oder vor Gericht – ich muss immer die richtigen Begriffe parat haben. Da ich ständig unterwegs bin, muss ich mich darauf verlassen können, Zugriff auf meine Terminologie zu haben. Evernote ist für diese Zwecke ideal: Wo ich gehe und stehe, kann ich meine Notizen und Dateien abrufen– auch wenn ich nur mein Handy dabei habe.

Evernote + Skitch: Die perfekte Kombination für Gebärdensprachdolmetscher

Bevor mir klar wurde, dass sich Evernote und Skitch miteinander verbinden lassen, zeichnete ich neu erlernte Gebärden auf. Ich kann zeichnen, aber Hände und Gesichter in 2D zu zeichnen ist ganz schön zeitaufwendig. Als ich dann begriff, dass es möglich ist, mit Evernote Hände zu fotografieren und deren Bewegungen mit Skitch zu illustrieren, fügte sich alles wie ein Puzzle zusammen. Hier ein paar Beispiele dafür, wie gut sich Evernote und Skitch ergänzen:

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Die Gebärdensprache zu lernen ist ein permanenter Prozess. Sehe ich eine neue Gebärde, fotografiere ich oft einfach meine Hände mit Evernote. Dann zeichne ich mit Skitch Pfeile in das Bild, um zu zeigen, wie sie sich bewegen sollen.

 

Kommunizieren: Es gibt Gehörlose in den USA, die die Gebärdensprache nicht benutzen, zum Beispiel wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt in ihrem Leben in die USA eingewandert sind. Sie behelfen sich hier mit Mimik und Gesten. Häufig gestaltet sich die Kommunikation mit diesen Menschen am einfachsten, wenn man Bilder verwendet. Einmal arbeitete ich mit einem Kunden, der in einem Kaufhaus lernte, Regale zu bestücken, als sein Chef ihn bat, einen Doppelschiebebügelwagen zu holen. Ich war nicht in der Lage, ihm zu erklären, um was es ging. Also machte ich mit meinem Handy ein Foto von einem Wagen, der weiter hinten stand, und zeigte es ihm.

Bilderwörterbuch erstellen: Da ich laufend Fotos aufnehme und sie in Skitch kommentiere, besitze ich mittlerweile eine stattliche Sammlung an Fotos von mir und den Leuten, mit denen ich arbeite. Da es in der Gebärdensprache nicht unüblich ist, für ein Wort mehrere Gebärden zu verwenden, notiere ich mir, welche Kunden welche Gebärden bevorzugen. Dank Evernote und Skitch konnte ich ein Gebärdenarchiv anlegen, auf das ich jederzeit zurückgreifen und das ich mit verschiedenen Kunden verknüpfen kann. Sehe ich eine mir eine unbekannte Gebärde, fotografiere und kommentiere ich sie. Dann speichere ich sie in Evernote.

Den Überblick behalten

Um den Überblick über meine Arbeit und meine Kunden zu behalten, habe ich in Evernote ein eigenes System geschaffen.

Ich führe Notizbücher und Notizbuchstapel mit kommentierten Fotos. Eines dieser Notizbücher enthält alle neuen Gebärden, die ich lerne.

Für jede gehörlose Person, mit der ich arbeite, lege ich ein Notizbuch an, in dem ich ihre bevorzugten Gebärden festhalte.

Ich führe Notizbücher für die Orte, an die ich häufig fahre; sie enthalten kommentierte Karten.

Mit Skitch kommentierte Karten erstellen

Da sich mein „Arbeitsplatz” an allen möglichen Orten befinden kann – an einem Marinestützpunkt ebenso wie in einem Krankenhaus –, habe ich keinen Arbeitsweg, den ich ohne Nachzudenken finde. Mit Skitch und Evernote halte ich fest, wie ich an die betreffenden Orte komme. Ich fotografiere sie mit Evernote und bearbeite sie mit Skitch. Zum Beispiel zeichne ich ein, durch welches Tor ich gehen, wo ich meinen Ausweis vorzeigen muss usw. Außerdem speichere ich Karten bestimmter Orte in Evernote. Diese fotografiere ich und zeichne dann mit Skitch den Weg ein.

Als Gebärdensprachdolmetscher bin ich immer unterwegs. Da meine Arbeit durch Zuschüsse finanziert wird, muss ich mir neue Kunden erst bewilligen lassen. Ich habe viele Kunden – den Überblick über alle Bewilligungen zu behalten, ist deshalb nicht so einfach, insbesondere wenn ich auswärts bin. Evernote ist hier die perfekte Lösung! 

Evernote als externes Gedächtnis 

Evernote erinnert mich an die verschiedensten Dinge – angefangen bei meinen Einkäufen, die ich fotografiere, um mir zu merken, wo ich was gekauft habe und wie viel es gekostet hat, bis hin zu den Müslis, die meine Kinder mögen bzw. nicht mögen.

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